Wie war das früher?

Über Jahrhunderte wurden Strohsäcke benutzt. Stroh oder auch Heu wurden mehrmals im Jahr ausgetauscht und der Strohsack gewaschen. Die Schlafräume waren kalt und gut gelüftet. Abgelöst wurden die Strohsäcke durch dreiteilige Matratzen. Diese konnten leicht zum Klopfen ins Freie geschafft werden, wo sie Luft und Sonne ausgesetzt wurden. Damit war ein Mindestmaß an Hygiene erreicht.

Und heute?

Matratzen gibt es heute in einer sehr guten Qualität, mit bestem Schlafkomfort. Dies hat aber auch zur Folge, dass Matratzen sehr lange genutzt werden, 10-20 Jahre und länger. Weil unhandlich und schwer, bleiben sie ein Matratzenleben lang in der “Kiste”. Zugedeckt und kaum gelüftet.

Milben:



Matratzen sind für Hausstaubmilben heute ein ideales Biotop. Bei Wohntemperaturen von 20 - 28 Grad und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70 – 80 %. Die von Bakterien befallenen Hautschuppen bieten reichlich Nahrung. Die Vermehrung ist zahlreich, natürliche Feinde wie die Raubmilbe sind ausgestorben. In einem Gramm Staub wurden bis zu 2500 Milben gezählt, das entspricht zwei Millionen in einer Doppelmatratze. Dieses riesige Heer produziert entsprechende Mengen Milbenkot. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen: Auslöser von Allergien und deren Folgeerscheinungen, Augenrötungen, Juckreiz. Zusammen mit Staub wird der Milbenkot bei jeder Bewegung aufgewirbelt, die Matratze wirkt dabei wie ein Blasebalg und die Partikel gelangen in Mund, Nase, Augen und legen sich auf die Haut.


Bakterien:



Als einzellige Kleinlebewesen sind manche Bakterienstämme, auch bekannt als Bazillen, Verursacher von Krankheiten und teils sogar gegen Antibiotika resistent.


Viren:

Diese Gruppe von Mirkroorganismen sind ausnahmslos Auslöser u. a. für fieberhafte Infekte, mit verschiedenen Symptomen. Manche Virusarten sind in den letzten Jahrzehnten wesentlich aggressiver geworden.


Sporen: 

Verbreiten sich in Form von Pilzen. Sie sind Verursacher auch von Hautkrankheiten, insbesondere dem hartnäckigen Hautpilz.


Schimmel:


Wer mit geröteten und tränenden Augen, geschwollenen Augenlidern, juckender und triefender Nase, Husten, Atemnot und Hautausschlag aufwacht, reagiert wahrscheinlich auf das Allergen, welches in den Ausscheidungen der Hausstaubmilbe enthalten ist.


Hautschuppen:

Wir verlieren pro Tag bis zu 1,5 g Hautschuppen, pro Jahr über ½ kg! Personen mit Schuppenflechte ein Vielfaches. Ein Großteil verbleibt in der Matratze, wird durch Bakterienbefall ranzig und entwickelt einen unangenehmen tranigen Geruch. Der typische Schlafzimmergeruch!


Staub/Partikel:

Bis 200g in einer Matratze, im Korngrößenbereich von 1/1000 bis 1/10 mm. Ein Gemisch aus organischen und anorganischen Partikeln, Hautschuppen, ausgeschwitzten Salzen, Milbenkot und manch anderem. Staub übernimmt die Trägerfunktion für Milbenkot und Bakterien. 


Flecken auf Matratzen:


Art der Flecken:

Blut, Urin, Schweiß, Kaffee- und Kakaoflecken kommen am häufigsten vor. Ausgerechnet diese sind sehr schwierig zu entfernen.

Bei Kinder- und Jugendmatratzen treten Urinflecken besonders häufig auf; auch in einer stärkeren Konzentration. Zudem enthält Urin Harnstein (Kristalle), welche nach der Trocknung ein hygienisches und gesundheitliches Problem darstellen.

Alle Flecken haben eines gemeinsam: sie sind unschön, werden als peinlich empfunden, je älter, umso schwieriger die Entfernung.

Die Folgen:

Ein Drittel unseres Lebens haben wir hautnahen Kontakt mit einer unhygienischen, staubigen Matratze. Einem Biotop für Hausstaubmilben, Bakterien, Schimmel. Laut einer Untersuchung sind mehr als 98 % aller Matratzen (auch Kindermatratzen) verschmutzt und enthalten Milbenkot.

Wer aufwacht mit geröteten und tränenden Augen, juckender und triefender Nase, Husten, Atemnot und Hautausschlag, kommt wahrscheinlich mit Allergenen in Kontakt, welche in den Ausscheidungen der Hausstaubmilbe enthalten sind.


Was Sie Ihrer Matratze auf keinen Fall antun sollten!

- Mit Nässe oder Chemie behandeln

Auch wenn manchmal der Fleck verschwunden ist, es verbleiben chemische Rückstände, die gesundheitsbedenklich oder auch schädlich sein können. Schlafen auf Chemie ist ein Alptraum. Latex oder Schaumstoff kann sich bei bestimmten chemischen Mitteln auflösen. Die Matratze wird durchnässt. Dabei entwickelt sich ein beständiger, unangenehmer, modriger Geruch – auch nach der Austrocknung. Extrem starke Ränder bleiben immer zurück.

- Mit Dampfreiniger bearbeiten:

Hierbei gilt in etwa das gleiche wie bei der Reinigung mit wässrigen Lösungen. Versuche haben kein befriedigendes Ergebnis gebracht. Im Gegenteil, der Dampf dringt in die Matratze ein, der Trocknungsvorgang ist auch dementsprechend lang. Bei zehn Matratzen, welche mit Dampfreinigern behandelt wurden, zeigte sich noch nach vier Monaten ein starker, modriger Geruch. Vier Matratzen wurden dadurch untauglich; bei drei weiteren wurde die Wollauflage zwischen Drell und Matratzenkern extrem geschädigt. Eine zufrieden stellende Beseitigung der Flecken wurde nicht erreicht.

Die neueste Studie beweist, in 1 cm2 Matratzenoberfläche tummeln sich durchschnittlich 1 Mrd. Keime. Zum Vergleich: Auf einer Toilette sind es gerade mal 33.000. An einer stark frequentierten Türklinke 70.000.

Dauerhafte Matratzenhygiene

So notwendig und wertvoll die jährliche Matratzenreinigung ist, ist es unerlässlich, kontinuierlich für durchgehende Hygiene zu sorgen, um Milben- und Bakterienpopulationen zu vermeiden.

Die Anwendung von POTEMA® MatratzenClean ist vor allem im Hotelbereich und für die hygienebewusste Hausfrau unerlässlich.

Vor nichts ekelt sich der Hotelgast mehr, als vor einer Matratze, die noch die Ausdünstungen und Hinterlassenschaften des Vorgängers beinhaltet.

Flecken auf Matratzen sind oft Anlass, über Matratzen – Hygiene nachzudenken und die Matratze einer Reinigung zu unterziehen. Wird in Eigeninitiative versucht, den Fleck zu entfernen, so endet dies meistens in einem Fiasko. Oft wird die Matratze dabei durchnässt, die Feuchtigkeit verbindet sich mit dem Matratzenschmutz im Inneren und entwickelt einen unangenehmen Geruch. Die Austrocknung kann Tage dauern. Zurück bleiben ein modriger Geruch, Schimmel und extreme Fleckenränder, ohne dass der Fleck gänzlich beseitigt wurde.